Dienstag, 4. März 2014

Neu erschienen: Letzte Tage in Beirut

Alfred Hackensberger, Letzte Tage in Beirut
Thriller
Edition Nautilus

Letzte Tage in Beirut
 
Inhalt
Ein Thriller über die unentwirrbaren Hintergründe des Bombenanschlags auf Libanons Ex-Premier Rafik Hariri in Beirut 2005.
Letzte Tage in Beirut versetzt uns mitten ins Pulverfass des Nahen Ostens. Am 14. Februar 2005 wird Rafik Hariri, Ex-Premierminister und Milliardär, durch eine Autobombe imZentrum Beiruts getötet. Bei dem Attentat sterben 21 Menschen, darunter auch die Frau des deutschen Globus-Korrespondenten im Libanon, Klaus Steinbacher.
Steinbacher ist erschüttert und zieht sich ins Gebirge zurück. Dort will er einen alten Freund und Informanten besuchen – der auch ein ehemaliger Kriegsherr aus dem Bürgerkrieg ist.
Steinbacher stößt auf große Mengen an Drogen, das Haus ist eine Festung mit Granatwerfern auf dem Dach und bewaffneten Wächtern. Der Journalist wird im selben Nebenhaus einquartiert wie Ismail Zugari Gonzalez, der das Haus auf der Bekaa-Ebene als Basis für seinen Auftrag nutzt, alle am Anschlag auf Hariri Beteiligten verschwinden zu lassen. In diesem kargen Gebirge, in dem nur Familienclans und Waffen zählen, treffen der Journalist und der professionelle Mörder aufeinander…
Ein Attentat, viele Fragen: Konnte die Bombe trotz der Störsignale aus dem Autokonvoi ferngezündet werden? Wer ist die anonyme Leiche am Tatort? Wer will die Täter schützen? Angelehnt an die Fakten – und wilde Theorien – zum Attentat auf den ehemaligen Ministerpräsidenten und Unternehmer in Beirut, spinnt Alfred Hackensberger einen packenden Thriller in Nahost.
Zum Autor
Alfred Hackensberger
© privat
Alfred Hackensberger, geb. 1959, studierte Germanistik, Soziologie und Politik. Nach Stationen in München, New York, Hamburg, Tanger und Beirut lebt er heute auf Lanzarote. Er ist Nordafrika/Korrespondent für Die Welt und Die Sonntagszeitung (Schweiz), schreibt außerdem für Qantara.de und Die Presse in Österreich.
Leseprobe
Wer am Valentinstag jemanden mit 1000 Kilogramm Sprengstoff in die Luft jagt, soll man den einen Spaßvogel oder einen Zyniker nennen?
Startgeschwindigkeit: 8750 Meter pro Sekunde
Resultat: 2,6 auf der Richterskala.
Begleiterscheinungen: fliegende Asphaltbrocken, Metallteile und Glassplitter, geplatzte Trommelfelle, zerrissene Lungen, verbrannte Körper, Schädeltraumata, Schockzustände, abgerissene Arme und Beine.
Was bleibt: Schutt und Matsch aus Dreck, Blut, Wasser.
Dazwischen: ein Moment, in dem sich das Stöhnen der Verletzten, die Hilfeschreie der Überlebenden, die sich blutüberströmt auf den Beinen halten, mit den ersten Rufen der Heraneilenden mischen. Nur das Zischen des Wassers aus geborstenen Leitungen und die verzweifelten Laute des Schauderns, des Entsetzens nach Hilfe.
Grundsätzliches: Der Hauptzweck einer Bombe ist, möglichst schnell großen Schaden zuzufügen. Wie man das erreicht, mag von Bombentyp zu Bombentyp verschieden sein, aber prinzipiell ist der Funktionsmechanismus gleich. Die Energie wird von der Bombe auf das Zielobjekt übertragen.

Freitag, 9. August 2013

Here we go: Zwei Gedichte für Tangier Calling von Florian Vetsch



Eseleien

Auf der Route nationale von Fes nach Larache 

3. Oktober 2010


Rosa Hochzeitsbänder flattern
Auf der Kühlerhaube eines dunklen VW

Auf einem Esel überquert
Blauer Turban die löchrige Piste

Hinter Granatäpfeln & Zitronen
Baumeln Kalebassen am Stand

Flacher grauer Gebirgssee

Vom Laster lugen Männer
Ein Rind fährt mit

Weisse Djellabah
Auf weisser Eselin

Ein Schwarm Reiher versammelt sich
Auf dem umgetanen Feld

Blaues T-Shirt, WM 2010
Wippt auf einem Eselchen

Ein kleiner Friedhof

Ein Schulbus zieht an einem
Bidonville vorbei

Kalk, spontane Abfallmulden

Ackergelände, topfeben
So weit das Auge reicht

Eine Konzertbestuhlung überholt
Dann gerollte Seidenteppiche

Im Kehricht weidende Esel




Noch einmal auf der Route nationale von Fes nach Larache

17. April 2011


Alle machen in Töpfen oder Öl, sagen die Graffiti
Toskanische Haine
Alles im vorsommerlichen Blust
Schlafmohntupfer überall

Die Decken auf den Flachdächern auslüften, zum Frühlingsputz
Hirse in schwarzen Plastikeimern
Die Agaven bei der römischen Brücke
Ruinen, Marabouts, Kakteenwolken

Die Orangenharassenburg, das Artischockenparadies
Leinensäcke voller Kartoffeln
Die rote Erde von Roussillon
Eucalyptusalleen

Schafsgeflock im Blütenstand
Storchennester auf Masten & Minaretten

Donnerstag, 8. August 2013

Der Himmel der genialen Lumpen

Endlich mal wieder ein Post. Bald wird wieder mehr und öfter etwas kommen. Unter Mithilfe von Pablo Haller und Florian Vetsch oder Amsel und Tanger natürlich.

Hier eine kleine Erinnerung:

Was für ein merkwürdiger Ort", sagte mir William S. Burroughs im Alter von 78 Jahren, immer noch merklich beeindruckt von Tanger. Dabei lag sein Aufenthalt in der marokkanischen Hafenstadt bereits eine kleine Ewigkeit zurück.
1953 war der amerikanische Schriftsteller zum ersten Mal in die Weiße Stadt an der Meerenge von Gibraltar gereist. Zwei Jahre zuvor hatte er im Suff seine Frau in Mexiko-Stadt bei einem Wilhelm-Tell-Spiel erschossen. Er suchte nun einen Ort, an dem er endlich zur Ruhe kommen konnte. Die Internationale Zone Tanger schien für den damals 39-Jährigen perfekt zu sein. Opiate und Marihuana waren frei erhältlich, ebenso Sex mit jungen Männern. Der Harvard-Absolvent und Sohn eines Industriellenhauses fühlte sich wie im Himmel. In den USA konnte er für derlei Vorlieben im Gefängnis oder in der Psychiatrie landen.
Die nächsten vier Jahre saß der Kultautor meist in seinem Zimmer der Pension „Muneria", monomanisch schreibend nach dem Genuss von Opiaten oder Haschischmarmelade. Das Resultat war der Roman „Naked Lunch", von dem er sagte, er wisse gar nicht, wie er zustande gekommen sei. Tatsächlich mussten seine Freunde Allen Ginsberg, Alan Ansen und Jack Kerouac einen unübersichtlichen Wust von Manuskripten, Notizen und Briefen bearbeiten, bevor daraus ein Buch entstehen konnte. Heute gilt „Naked Lunch" als ein Klassiker der modernen amerikanischen Literatur.
Burroughs war nicht der einzige Künstler, den es in die Internationale Zone im Norden Marokkos zog. Die Liste bekannter Autoren, Maler und Musiker ist lang: Jane Bowles und Paul Bowles, Tennessee Williams, Truman Capote, Francis Bacon, Brion Gysin, Jean Genet, Alberto Moravia und Samuel Beckett, um nur einige wenige zu nennen. Ihnen folgten, wie so oft, die Reichen und Schönen der Haute Bohème.
Viele von ihnen kamen aus Neugier, die meisten allerdings hatten ähnliche Motive wie Burroughs und wollten feiern. „Jeden Tag gab es irgendwo in der Stadt eine große Party", erzählte Paul Bowles, der seit den vierziger Jahren in Tanger wohnte und durch die Verfilmung seines Romans „Himmel über der Wüste" von Bernardo Bertolucci 1990 international berühmt wurde. „Viele Leute kamen, um ‚weiße Weihnachten' zu feiern, womit sie natürlich Kokain meinten."
Legendär waren die Partys in der Villa von Barbara Hutton. Die exzentrische Multimillionärin, die sieben Ehemänner verschliss, legte Wert auf Extravaganz und engagierte, wenn nötig, Dutzende Reiter aus der Sahara als Empfangskomitee. „Für eine Party bei Barbara Hutton konnte man nicht einfach ein Abendkleid aus dem Schrank nehmen", erzählte Marguerite McBey, Malerin und Erbin des Lucky-Strike-Imperiums, bei einer Führung durch ihr luxuriöses Anwesen mit Aussichtsturm, Strandhaus und großzügigem Atelier am Alten Berg von Tanger. „Ich flog vorher nach London und ging von Designer zu Designer, bis ich bei John Cavanagh ein Kleid entdeckte, das ich unbedingt haben musste."
Der Möbelproduzent Yves Vidal lud regelmäßig in sein mondänes Riad, eines der traditionellen marokkanischen Häuser mit Innenhof, in der Kasbah, beliebt wegen des partytauglichen Swimmingpools. Bei 1,20 Meter Tiefe konnte man darin selbst im Vollrausch kaum ertrinken. „Als Tennessee Williams in voller Klamotte mit einem Glas Whisky in der Hand das Becken durchwatete, war das unglaublich komisch", erinnerte sich Sir David Herbert, ein Abkömmling des englischen Königshauses, der „die Unterhaltung von Gästen" als seine „Lebensaufgabe" betrachtete. Der zweite Sohn des Earl of Pembroke empfing High Society, Maler und Schriftsteller fast täglich zu Lunch, Diner oder Cocktail in seiner Villa. Seinen Gästen zeigte er gerne den riesigen, verwilderten Garten und die Volieren mit exotischen Vögeln, die ihren adeligen Besitzer stets mit lautem Pfeifen begrüßten.
Sehr beliebt waren auch Feste in den „Grotten des Herkules" am Atlantikstrand, die man heute als Motiv auf jeder Postkarte von Tanger findet. Die geräumigen Höhlen, in denen einst der griechische Halbgott eine Rast eingelegt haben soll, wurden mit Teppichen ausgelegt und mit Hunderten von Kerzenleuchtern erhellt. „Truman Capote gab dort eine Party", berichtete Paul Bowles, „wollte aber partout nicht die Klippen zur Höhle hinuntersteigen, aus Angst vor Skorpionen. ,Niemand bringt mich darunter, nicht mal für eine Million Dollar', sagte er. Schließlich baute man ihm eine kleine Sänfte. ,Bye-bye!', hat er allen zugerufen, als man ihn wie einen Prinzen die Klippen hinuntertrug."
William S. Burroughs hatte zu dieser Hautevolee keinen Zutritt. Mit einem monatlichen 200-Dollar-Scheck seiner Eltern galt er als minderbemittelt, hauste in einer schäbigen Pension und kannte - außer Apothekern, Dealern und Liebhabern - kaum jemanden. „Eine Schriftstellerkolonie gibt es nicht", schrieb „el hombre invisible", der unsichtbare Mann, wie er in Tanger genannt wurde, an seinen Freund Allen Ginsberg in New York, „und wenn doch, dann leben sie irgendwo im Verborgenen."
Eher abseits hielt sich damals auch der Maler Francis Bacon. Wenn er nicht malte oder seine Zeit mit Liebhabern verbrachte, saß er im Casino und verspielte an manchen Tagen Hunderttausende Pfund Sterling. Auch Jean Genet konnte der schicken Gesellschaft nichts abgewinnen. Er traf sich mit marokkanischen Freunden in gewöhnlichen Cafés und las seinem Friseur in der Altstadt Gedichte von Stéphane Mallarmé vor. Samuel Beckett setzte sich in den Cafés möglichst weit abseits von den übrigen Gästen. Der aus Irland stammende Dramatiker wollte unter allen Umständen jedes Gespräch vermeiden. Selbst seine Frau durfte ihn nicht begleiten.
Tanger war bereits seit 1923 Internationale Zone, ein Freihandelsgebiet, in dem man keinen Zoll zahlte, keine Einkommensteuer, keine Erbschaftsteuer, keine Besteuerung von Aktien, Dividenden, Girokonten, von Hypotheken und Grundstücksverkäufen kannte. Für Devisentransfers existierten keinerlei Beschränkungen, ebenso wenig wie beim Arbeitsrecht, was die Löhne entsprechend billig hielt - ideale Geschäftsbedingungen, die Tanger schnell zum führenden Finanz- und Handelszentrum am Mittelmeer machten. Die politische Verwaltung bestand aus einer exekutiven Ratsversammlung (vier Franzosen, vier Spanier, drei Engländer, ein Portugiese, sechs Marokkaner, drei jüdische Marokkaner) und einem ebenfalls multinational besetzten Kontrollkomitee, das die Gesetze verabschiedete.
Öffentliche Ausgaben deckte man zum Großteil aus den Einnahmen einer wöchentlichen Lotterie. Die Aufgabe der Polizei beschränkte sich im Wesentlichen darauf, den Verkehr zu regeln, und griff nur bei schweren Delikten wie Diebstahl, Raub oder Mord ein. Ansonsten regierte das Prinzip Laisser-faire. Was anderenorts verboten war, wurde hier geduldet, vorausgesetzt allerdings, man verfügte über einen Pass der USA oder eines europäischen Landes. Tanger wurde zum Anziehungspunkt für all jene, die aus politischen Gründen, wegen krimineller Vergehen oder persönlicher Probleme auf der Flucht waren, zudem für alle, die sehr schnell sehr viel Geld verdienen wollten.
Kurz nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs besetzte Spanien die marokkanische Hafenstadt. Diktator Franco schenkte Nazi-Deutschland ein Botschaftsgebäude, aber der politische Einfluss des Faschismus blieb aus. Tanger war zu sehr damit beschäftigt, das zunehmend verwüstete Europa mit Waren zu versorgen. Trotz der neuen spanischen Verwaltung änderte sich nichts an den geschäftlichen Rahmenbedingungen. Der Weltkrieg, der Millionen von Menschen das Leben kostete, wurde in Tanger in Kaffeehäusern ausgetragen. „Wie schon zu Zeiten des Spanischen Bürgerkriegs", erinnerte sich Aron Harry Benchimol, ein jüdischer Geschäftsmann, in dessen mit Möbeln und Krimskrams vergangener Tage überladener Wohnung die Zeit scheinbar stehen geblieben ist. „Am Socco Chico, dem Kleinen Markt in der Altstadt, saßen die Franquisten im ,Café Fuentes' und die Republikaner im ,Café Central'. Man beschimpfte sich gegenseitig, und die Flaschen flogen hin und her."

Mittwoch, 21. März 2012

Arabien Remixed -Alfred Hackensberger

نصوص مسرحية

من
مشاهد عربية مدموجة




ألفرد هكنز بيرڱ
عبد النبي صرّوخ :ترجمة من الألمانية











:تقديم

( في غرفة، ليلا. من خلال نافذة ترى أنوار مدينة. يدخل رجل مرتديا بذلة ومعطفا ذو عنق على شكل "V" وقميص من تحته. يعلّق لافتة على الحائط وقد كتب عليها:« حلم العقل يولّد الوحشي»،« لا يوجد هناك ما هو عبثي كالشيئ نفسه»،« الغريب يجب أن يظلّ دائما غريبا». يربط بحزام لفافة من السقف كتب علياها:« الحقيقة ليست هي كذلك سوى اختراع ليس أحسن من غيره». يجلس على كرسي طاولة الكتابة. تدخل امرأة بشعر ناعم طويل وتسريحة تبين عن مفرق الرأس مرتدية بلوزة وجاليتة فوق الرّكبتين. ترفع لافتة إلى أعلى كتب عليها:« بين الشيطان وبحر أزرق فاتح».تخرج المرأة)

بطبيعة الحال عرفت ذلك المثل
مثل تحذير ولعنة
كما ترى في السابق مدينة بيضاء سيبكي عليها الغريب بحرقة وألم
عندما يعود إلى الغربة مرة أخرى
إنني أرى هذا المثل كشعر، بالخصوص في الفرنسية
وأخيرا مثل مجاز عربي مبالغ فيه
أو مثل قولة من أقوال وكالة السياحة

حول الشيوخ ذوي اللّحي لا يمكنني أن أتكلم
يدّعون الانتساب المباشر إلى ورثة الأنبياء
كلهم يستعرضون فخرهم وشرفهم
ربما يكمن ذلك في قصورهم المنحطّة
بجدرانهم المصفّحة وأسماك ميّتة في الأحواض
أو بكل بساطة في مراحيضهم النّجسة المغطّاة بالرّخام
حينئذ لا يسعني على كل حال إلا أن أبتسم

أجلس الآن على بعد 4000 كلمتر
أمام نافذة مطلّة على مسجد ينبعث منه ضوء النّيون
وصليب كنيسة أحمر من البلاستيك
وضوء إشارة في مطار للطيارات

على مقربة دقيقتين من هنا شاطئ حيث تيار أنابيب
على ساحله فتيات يتمرّن على حركات ليتنعّمن بحياة أبدية
أنوف ونهود وأذيال خيول مزيّفة
وفي كل مكان يعاد بناء أعمدة أضواء السّير من جديد
هنا وهناك على الحدود جنوبا
خلف ذلك هناك رهبان يجمعون بقايا أجزاء جثّة
لطفل مات بطلقة نارية في رأسه
وقنّينة ضخمة بأضواء شموع
ثمنها 3500 دولار في منوة فيرتل
وعرب ليسوا بعرب
يسمون أنفسهم بالفنقيين
من أجل العائلة ومن أجل الله والوطن
وكذلك من أجل الولايات المتحدة

آه، بيروت، لؤلؤة الشرق
بنيت عشوائيا و وسّخت و أبلاها الغرب
وشبح الحداثة يجتاح بشكل مقرف
حتى يصل إلى عتبة بابي

( أصوات نساء غاضبة خلف السّتار):
لعلكم تريدوننا أن نمتطي مجددا ظهر الحمار؟

لا، بل لن يكون شيئا سيئا
إن سلكتنّ طريقكنّ.

الآن أجلس هنا

جد كئيب عند كل نهاية
مثلما ينقبض الصدر عند مشاهدة شريط مؤثّر
والدمع يسيل حالا من عيني
مثلما يتنبأ آل بيت الأنبياء
فأردت أن أركض، أركض، أركض
إلى الوراء نحو البحر، البحر ذي اللون الأزرق الفاتح
إلى أمواج الأطلنطيك
إلى السيدة جيتة وإلى قطع اللحم التي تقدمها على طريقة ﭭﯿﯿﻧﺎ
إلى سمك السردين مع البصل والقصبور على الشاطئ
إلى حان ﭙﻴلو مساء أيام الأحد
صحبة زبائن مسنّين يرتدون بذلات صيفية
قطعات و جعّات جد باردة
عزيز الجارسون الذي يردد بالإسبانية نت كن كول
Yo te quiero mucho , mucho, mucho, mucho
بينما أنا وتوفيق حول الإستعمار الإسباني
يقرّع أحدنا الآخر
أتوق إلى اﻠﯕﻤﺑري المشوي في إلدرد
إلى الضّياع النائية تحت شمس الصيف الحارة
إلى الشارع الرئيسي المزدحم مساء
حيث ترى كذلك نساء بمناديل الرأس يبحثن عن عشيق
أعود إلى جارتي النافتة السمّ وهي كالمغزل اليابس
يعود الإنسان سواء أراد أم لم يرد
إلى عبد الله الذي يضع على شاشة هاتفه النقال
صورة البرجين تحترقان
إلى حسن في بقّاله وحكمته في الحياة
إلى حلاّقي وصانعي الأحذية وخيّاطي
إلى حان دين ومقهى باريس و لبوست وحافة
وفي مطعم رتز حيث كان يجلس شكري جهة الشمال عند المدخل
مع عدم نسيان رمش عيون السّكارى
والنّسوة التي يعرضن أنفسهن بمشيتهن المتبخترة
والصيدلي الذي لا يسأل عن وصفة الطبيب

عودا، عودا إلى عالم منافق
حيث ما زال هناك مكان للإختلاف
وحيث يستحيل الإمساك بالأوامر الحديثة
أبنية من حجر في عالم
ما زال يتطلع منذ زمان إلى هناك
حيث لا يزال هناك مكان للتاريخ
أو من الأفضل
حيث بإمكان المرء أن يقول
هناك لا يزال تاريخ

إغراء غريب
ما زال يقتفي أثر التاريخ
يصاحبه دائما عن قرب
كظلّ
كموت
دائما هذا الإغراء
هدا الغريب يبحث عن علامة، عن صور، عن وثائق
عن مشهد آخر مختلف
عن ظهور هوّية
ما زلت أتذكّر جيدا هذه الفكرة
وتسجيلي وإمساكي بكل هذا
مثل عابر المساحات
لرسم خرائط للعوالم الجديدة
من أجل العودة إلى المنزل، شيئا فشيئا
وحزم كل الرّزم
بمعنويات عالية وسط سياح سكارى
عند الهبوط في طنجة يثرثرون
كما لو سبق لهم أنهم كانوا في أﯕادير
كل هذا قد مرّ
على الأقل أظن
وأنا جالس هنا
أمام كنيسة ومسجد
بين الشرق والغرب
في مركز الدّوامة اللاّمتحرك من 17 دينا
بعشقهم إلى الأصل
ولميلاد جديد، ولجنات ولخلاص
وهم يمارسون أعمالهم

بطابق أسفل
يجلس جاري
كما العادة طول الليل أمام النافذة
والحلاقة في المنزل هي في الحقيقة سمكرة
في مكان ما يشوي أحد السمك
الآن قدمت طائرة
بجانب أرض مهجورة
تبدأ القطط بالمواء
في نفس الوقت ينادي المؤذّن الله أكبر.











الإستشراق 1

بادئ ذي بدء:

الشرق
قال لي بعض تلامذتي
هو من تصميم
ومن اختراع
الغرب

لا شيئ من هذا
صحيح
لا يجد المرء
إلا ما يبحث عنه

هذا ما يعرف
في الفيزياء
منذ زمن طويل
آه، قلت

تابع

شيء واضح أنه يعجبني المنظر من خلال غرفتي
المطلّ على المسجد الكبير في طنجة
برجها يضيئ في الليل
لا يزعجني
آذان المؤذن
الموقظ في الفجر

في المصلّى التي سكنت فيها من قبل
كنت أسمع عدة مرات في اليوم
عندما لا تكون الأموات تغسل
كما كنت أظن وإنما
الصلاة عليها هناك
عندما تحمل إلى المسجد

عندئذ أخرجت رأسي من النافذة
لأرى بوضوح من يحملون
محمل الأموات المغطى بثوب أخضر
مطرز بخط ذهبي
ولأسمع نغما مطّردا لسورة من القرآن
فلا أنزعج لدلك

تعجبني فكرة العسل الطّري كذلك
المدهون على فم الميّت
ورشّ قطرات من الماء عليه
ضدّ الشيطان، طردا لأرواح
قد تصدّ عن العودة إلى الله
على كل حال، هذا ما قرأته.

ذات البين

واضح، في المنزل
طال الوقت أمام قصر
عندما يقوم القسّيس
بالصلاة على أﭫ مريا
خمسة مرات في اليوم من برج الكنيسة
سيرغب المرء في أن يطلق عليه النار

لكن تعجبني المواكب المشرقية
الأسبوع المقدس في ﺴﭭﯿﺔ مثلا
في ازدحام ودعس الجمهور
كليشيات، هستريا مصطنعة وتظاهر
وبالطبع العذراء المقدّسة على أكتاف رجال أقوياء
كل هذا ليس إلاّ مسرحية.

تابع

ما زلت أتقدم بخطوة إلى الأمام
في الواقع يجب أن أبوح
أن لي ميلا إلى السلاح
أفضل بالخصوص آلات المقاومة
ويعجبني أولائك الرجال
الذين يحملون هذه الآليات في الحرب
مثل عشيقاتهم بين أياديهم بقوة
عند إطلاق النار وهم يصوّبونها بشكل جميل
حتى عندما يلتحي هؤلاء الرجال
ويرتدون قفطانا وجلبابا
فإنه منظر جميل
المتوحشون في الصحراء
(ليس الإستشهاديون بعماماتهم على رؤوسهم
الذي هو من الجماليات المرعبة)
إنه منظر حربي حول الكفاح
الكفاح الأكبر ضد الشرّ، الشرّ
الذي لا يريد أحد أن يقوده
على كل حال ليس في الغرب الذهبي
حيث لا يزال الكل يعيش في دمقراطية

شيئ واضح، سيقول الكثيرون هذا يشقّ الرأس
بأن تجعل من الشيطان إلها
الناس في الصباح الذين يقرعون بابك باكرا
بعد فوات الأوان، وقت انتهاء آخر ساعة من عمرك
إعلانا لنهاية الحياة الأرضية
تطهيرا لكل كفر
وذلك الدّم الذي سال باسم الله
كما سال من أجل أي اسم آخر.

بعد ذلك

هكذا لا يبقى للإنسان
إلا أن يتصور لنفسه موته بشكل جميل
مثلما صدفة في منزل مواجه
يصاب الجار
فجأة
بسكتة قلبية في صباح باكر
وقد أبحر بسرعة إلى عالم آخر

فتفتح كل الأبواب لمدة يومين
هناك ذهاب وإيّاب
للنساء في صالون
بينما الرجال على حدة في غرفة جانبا
هل الكل يجب أن يتناول خبزا وعسلا
من صحن هائل
لطرد الشرّ مرة أخرى؟
في اليوم الثالث
يجوز الطبخ مجددا في المنزل
الأكل والشرب مع العائلة والأصحاب
مائة، مائتين وخمسون
مائتان من الناس؟
وطبعا هناك قرآن يرتّل
طيلة ساعات وساعات
حتى كدت أن أصاب بدوار
وفي المطبخ خشخشة
خادمات تصعد إلى أعلى حتى غرفتي
كما لو كنّ يشتغلن بجانبي
فتيات تتصبّب عرقا
أمام عيني أتمثل بخارا في الصالون
ناتج عن طبخ الأكل وعن الناس
من رطوبة الجو في الشتاء

الآن أسمع الأطفال
في الخارج أمام الباب
يرقصون، يصرخون، يعدون ويلعبون
كما لو لم تكن هناك جنازة
كما لو لم يتوفى أحد
كما لو أن الأمور تستمر ببساطة
واضح، في مكان ما هناك من يفكّر في هذا
يتصور لنفسه إمكان موته هكذا
عندما سيرقد بدوره أيضا تحت الثرى

الآن توقفوا عن التّرتيل
ربما هم يأكلون مجدّدا
عاد السكون فجأة
قد ذهبت تلك الدّمدمة المرتفعة
ولم تبق سوى أصوات الأطفال تسمع عن بعد
بالنسبة لهم تستمر الأمور من جديد
من حفل إلى آخر
حتى يحلّ دوري
حتى يحلّ دورك
حتى يحلّ دورهم الخاص بهم
الساعة الآن تشير إلى 14.22 و 35 ثانية
الإثنين، 27 من دجنبر 2003

النهاية


الخنزيرة الحمقاء وصراع الحضارات

مشهد بين ذات البين

( في محلّ الجزارة بجانب صغير ترشّ الخنازير بماء دافئ. مع ذلك تصرخ الخنازير بنرفزة وبصوت عال حتى يسمع صراخها من بعيد. الواحد تلوى الآخر يأتى بهم إلى مكان الذبح لينال نصيبه من الإتيان على وعيه بآلة خاصة لذلك قبل أن يذبح بالسكين.

في النهاية بقيت خنزيرة أخيرة والجزّار يأخذ الآلة أوّلا كما العادة)

الخنزيرة : لا أريد أن تعذبني بالآلة. إذا كنت سأموت حتما فلتقطع حنجرتي. أريد أن أموت ببطئ.
( ينظر إليها الجزار متعجبا)
الجزار : لكن قطع الحنجرة هو شيئ لا إنساني.
الخنزيرة : ليس بالنسبة إليّ.
الجزار : إنه شيئ مماثل للكل. لا يوجد هناك فرق في الموت.
الخنزيرة : هناك فرق بالنسبة إليّ لأنني خنزيرة عربية.
الجزار :هذا غير ممكن. لا يوجد هناك خنزير عند العرب.
الخنزيرة : ليس هناك عربي. أنت تعني العالم العربي.
الجزار : هذا ممكن، لكنني أقول عربي بكل بساطة.
الخنزيرة : جيّد، في الواقع لا يوجد ذلك عند العربي
أمّا عند غيره فيوجد خنزير بطبيعة الحال.
الجزار : لا، بالتأكيد لا. أعرف هذا. لا يمكن للخنزير أن يوجد عند المحمّديين.
الخنزيرة : لا يوجد هناك محمّديون بل مسلمون.
الجزار : هذا لا يهمني إطلاقا! سواء مسلمون أو محمّديون، على كل حال إنهم لا يأكلون
لحم الخنزير ولهذا لا يوجد هناك خنزير. انتهينا من كل هذا.
الخنزيرة : جيّد، بطبيعة الحال المسلمون لا يأكلون الخنزير...
الجزا ر : (يقاطعها بصوت عال)...مثل اليهود!
الخنزيرة :...نعم،مثل اليهود. على فكرة، لا يجب أن أقول اليهود لأن هذه إشارة غير جميلة
بل يجب تسميتهم بالعبرانيين.
الجزار : العبرانيون، هذا هراء. اليهود هم يهود ولا يأكلون الخنزير.
الخنزيرة : هذا بالضبط ما يفعله المسلمون. إنه محرّم عندهم. مثلما هو محرّم شرب الكحول!
الخنزيرة : المسلمون لايشربون الخمر. على العكس اليهود سبق لهم ذلك.
الجزار : هذا شيئ جديد بالنسبة إليّ.
الخنزيرة : كما ترى إذا اليهود يشربون الخمر،كذلك يوجد الخنزير عند العرب.
الجزار : الكحول والخنزير، لا علاقة للواحد منهما بالآخر.
الخنزيرة : يمكن أن يصح هذا الأمر. لكن المسيحيين يحبون أكل الخنزير!
الجزار : هذا معروف حتى لدى الأطفال.
الخنزيرة : والخنزير موجود بكثرة عند العرب.
الجزار : الآن لأتناول الآلة بهدوء.(يجرّب الآلة)
الخنزيرة : ( تصرخ بصوت مرتفع) كثر، تماما كثير من المسلمين، وفي كل مكان.
الجزار : بالنسبة لي هذا يكفي! لكن الآن لننتهي من هذا.
الخنزيرة : لكنني لا أريد أن أموت بهذه الآلة. أنا خنزيرة عربية.
الجزار : لا يوجد هناك خنزير عربي.
الخنزيرة : حتما هو موجود هناك. أنا خنزيرة عربية.
الجزار : ها، أنا لا أمزح. خنزير عند العرب.
الأمر محسوم عندي.
لا يزال بإمكانك حتى قراءة الجريدة.ها!( ينصب الآلة)
الخنزيرة : أنا أعارض بقوة.
( تصدر الآلة صوتا ( كليك) لكن لم يحدث شيئا)
الجزار : تبّا، هناك عائق. سنرى الأمر حالا.
( الجزار يفحص الآلة)
الخنزيرة :( بشكل حزين) ها أنت ترى! الآن لم تعد آلتك تعمل قط!
سواء صدّقت أم لم تصدّق
أنا خنزيرة عربية وأصرّ
على أن تقطع حنجرتي.
( يعاود الجزار استعمال الآلة ويصلحها ولا ينظر إلى الخنزيرة)
الخنزيرة : أتسمعني! لا يمكنك أن تفعل لي شيئا! إنها معطّلة!
( يرجع الجزار وبدون تلفظ أي كلمة ينصب الآلة. يضغط على لولب
فتسقط الخنزيرة بكلّيتها كما لو تلقّت ضربة صاعقة)
الجزار : هكذا والآن سأقطّع هذه الخنزيرة وبهذا سيحلّ الهدوء.

( يخرج الجزار)






خطاب على الجمهور

مشهد بين ذات البين

(على الخشبة، بيدين في جيبه، يتحرك رجل ذهابا وإيابا. أحيانا عند الكلام يخرج إحدى يديه وأحيانا يخرج كلتاهما وهو يحركهما)

إنه نفس الشيئ دائما
عند قيامهم بزيارة
هربا من الحياة اليومية
من أجل ادّخار متعة بضعة أيام من الاستراحة
من أجل رؤية شيئ آخر مختلف.
كلاّ، وبكل صدق، يقولون عندئذ
وهم يهزون رؤوسهم
كما لو جرى لهم في حياتهم شيئ غير صحيح

بعضهم لا يبقون حتى نهاية الرحلة
يحسون بانحراف المزاج، وبشكل من انقباض الصدر
يصابون بالهلع وبقلق مفاجئ.
لا يسافرون إلا بضعة أيام من جديد
من بعيد ترى علامات الإرتياح في نظراتهم
وهم يلوّحون بأياديهم عن بعد
ثم بعد نصف ساعة
يبتعدون عن إفريقيا بأربعة عشر كيلمتر
إلى أورﭘﺎ يعودون
تبادر إلى ذهني ألبيرت ميمي في عمله« لوحة المستعمر»
التي تعالج الثقافة الأخرى المسمّاة
بردود فعل الناس المفاجئة
التي لا توجد لها أية مقاربة كبيرة
إنها منغلقة تكنلوجيا
ثقافاتها تضمحل بغرابة
تعابيرها تصدم وتثير الغضب
هم بالنسبة للغرب أكثر ممّا هو طبيعي
بعضهم ينتابهم بذلك نفور
لدرجة يستعصي عليهم إخفاؤه

ربما يوضح هذا الذّعر والتّهديد
لكن مع الإطمئنان لا يزال هناك شيئ آخر.
شعورهم بما يسميه الإنسان حياة أفضل
الإطّلاع على، أو قبل ذلك، تخيّل
اعتقاد طبيعة إنسانية ضائعة
في حزن جماعي
تنشد أناشيد باستمرار
والآن أمام هذا وفي بلد أجنبي
يقف الإنسان فجاة في الجانب الآخر بشكل واقعي ملموس

لكن يوجد هناك آخرون
يعيشون هنا، غير أنهم ليسوا أقل مما هو متوسط
يمشون بأنوف مرفوعة إلى السماء
كما لو أنهم يحسون بشكل خاص هنا
يتمتعون برواتب عالية
وبنعيم أماكن ساخنة في الجنوب
وقد بقوا قاسيين في دواخلهم
بنوا لأنفسهم تدفئة في ﭭﻼتهم
لكي لا تبرد منتجاتهم في الشتاء
مهما كانت الظروف

إلى جانب ذلك يتقاسمون الشعور
مع الخادمات في المنزل
ويحصل في النهاية اتصال شخصي
يتبعه التأسف لباقي الفقراء
هؤلاء الأصناف من الناس لا يريدون البقاء هنا
في بلد حيث كل شيئ فيه عشوائي
القدر لم ينثر نفسه إلا في هذا المكان
والآن يجب أن ينتج عنه الشيئ الأفضل
دائما كأفكار في المنزل
تدور حول عالم أفضل

عند شرب قنينة من الخمر
عندئذ تضغط الميلانكوليا
ولا يخفف النظر إلى البحر شيئا
في ليل بارد بنجوم بارزة
يحلم الغريب بنظافة ونظام في البيت
وطرق معبّدة
ومحافظة العمال على المواعيد
وأمانة بنك ألماني
حين ترتفع المعنويات
والإنسان يتناول نقانق مهيأة في المنزل

ياله من قرف
عندما يحس بنفسه المواطن الصغير كسموﭘليتي
مثل مركز العالم
وأن الأرض ترزح تحت قدميه
حتى يقول: إنني قادر على أن أقذف بها ككل إلى القمر
هكذا يوحي إليه تكبّره
ثقافة حديثة

ما ينقص الآن
هو معالجة البؤس
المنتقل عبر الكرة الأرضية كما يسافر حولها السيّاح
الآن إفريقيا، غدا جنوب أمريكا ثم ربما آسيا
كل المساعدات، مثل واردات كرة القدم
من انخراط ملتزم إلى آخر
مرة لمدة ثلاثة أشهر هنا ومرة ستة
ومرة لمدة عام هناك أو عامين
من حفرة شقاء إلى أخرى
وفي بلده يملك الإنسان دارا ثانية لنفسه
ثقافيا هو مرن و متفتح
له منزل يحميه
يبعد عنه كل شيئ
ذلك الذي يجعله بقرب ما هو أجنبي.

وحدهما التنقّل ودفع ثمن السّكن
يجعلان الإنسان قادر على أن يقوم بآلاف التّرتيبات للمكان
أو لينقذ الناس من الجوع
لكن ماذا عساني أقول هنا
لهذا المستغّل الحقير الذي لا يستحق تضييع كلام أكثر
لا يهم أكانت كنيسة أم احتلالا
ما هو رئيسي هو متابعة الطريق والحصول على مال كاف.
( ينظر الرجل إلى الساعة ويخرج للتّو)
















الحب، الجنس وتقاليد أخرى

مشهد أولي

(في شقة فاخرة، ليلا.

يجلس رجل على وسادة كما يجلس خليفة من إزﻧﯖود أو كساحر عربي، بكلتا يديه يمسك ببطنه وشحمه وهو بشكله المستدير في جلبابه وعلى رأسه طربوش. أمامه على الأرض هناك صينية فضية وإبريق شاي وكؤوس. من خلال نافذة كبيرة وراءه ينبعث ضوء مدينة عربية. من هنالك خارجا بالشّرفة يمكن رؤية سفينة وهي تدخل الميناء كما يمكن تعداد
أزواج من العشاق يتجولون على شاطئ البحر. يسكب لنفسه الشاي وهو يرفع الإبريق إلى الأعلى. ينكبّ الشاي على شكل قوس في الكأس. يأخذ جرعة ثم يشرع في الكلام)

آه، أنتم الغربيون دائما تظنون
أنه لا يوجد عندنا ممارسة جنسية صحيحة
دائما هناك نسوة بالحجاب
مستورات في المنزل وفي المطبخ
في مجتمع كله حياء مصطنع
هؤلاء العرب ليسوا هكذا
لا شيئ من هذا صحيح
على العكس من ذلك، يا أصدقاء
فإن أردت
يمكنني أن أحكي لكم حكايات
عمّا لم تحلموا به ولو مرة
في هذه اللحظة كما ترون
حرية الجنس
هي من اختراعكم
يا لها من نكتة
يا لها من نكتة
( يبدأ بالضحك بصوت عال وعميق)
فقط لأنكم تسارعون خارجا، نصف عراة
الطلاق بالنسبة لكم هو مثل ما هو عند القردة
والشّواذ جنسيا عندكم بإمكانهم الزواج ببعضهم
حرية ممارسة الجنس
يا لها من نكتة
( يهز رأسه مرارا)
يا لها من نكتة
الحرية شيئ آخر.
( يقهقه بصوت عال وبجعجعة)









(باريس، الطابق الخامس في عمارة، عيادة جراحة الأعضاء التناسلية للنساء بصالة الحوار)
الطبيب : السلام عليكم
المريضة: وعليكم السلام، سيدي الدكتور
الطبيب : ماذا عساني أفعل من أجلك؟
المريضة: مثلما فعلته في المرة الأخيرة.
( يأخذ الطبيب الدفتر الطبي. يقرأ قليلا)
الطبيب: من جديد مرة أخرى؟ ولكن هذا لا يمكن. مع ذلك تريدين الزواج؟
المريضة: نعم، لقد تم ضرب العقد ولا ينقص إلا تحديد
موعد الزفاف. لكن زوجي قد تعرّف على امرأة أخرى
إنها إسبانية ويريد الزواج منها.
الطبيب : آه، الموافقة الموقوفة و اللاّمحدودة.
المريضة:نعم، وإلاّ لما كان هناك أي مشكل. في البداية كان يريد
الزواج منّا نحن الإثنتين، رفضنا ذلك
كامرأة ثانية.
الطبيب : والآن تبحثين من جديد عن زوج؟
المريضة: نعم، لا أريد البقاء وحيدة.
الطبيب : الآن يجب علينا من جديد أن نسحّر؟
المريضة: نعم أرجوك.
الطبيب : لكن هذه المرة سيكون الثمن أغلى.
المريضة: لم يعد عندي أي بديل آخر سيدي الدكتور. أرغب في رجل مؤدب.
الطبيب : هذا ما سنحاول تحقيقه بنجاح. تفضلي خارجا
لتأخذي ميعادا.
المريضة: بارك الله فيك، سيدي الدكتور.

مناديل الرأس على كل شكل

الفهم ليس بعار.

عندما يرى الجسد بلباس متحرّر فإنه يثق بإشعاع جنسي.
كل من يرتدي لباسا متحفظا جدا فإنه يولي أهمية لطاقة الفكر والروح.

كيف تتغير الأزمنة

المرأةالأولى: عندما أرى هؤلاء النساء يرتدين مناديل الرأس
أو ما هو أسوأ خمارات فإن الأمر سيئ بالنسبة لي.
المرأة الثانية: آه، كفّي عن هذا. لقد قلت لك مرارا من قبل.
لا تكوني دائما محافظة جدا!
أنا ما زلت شابة لكي أتزوج

أرتدي دائما منديل الرأس.
هكذا أبعد الرجال عن الجسد.


حديث حول الاشتراكية


( رجل وامرأة يجلسان حول طاولة في حان. بالإضافة هناك امرأة أخرى جالسة)
المرأة الأولى: كنت اليوم في مظاهرة أمام
السّفارة الفرنسية.
المرأة الثانية : ماذا حدث إذا؟
المرأة الأولى: إنها مظاهرة ضدّ الحكومة الفرنسية
من أجل حقّ ارتداء منديل الرأس ومن أجل حرية
الممارسة الدينية.
الرجل : هل اكتفيت بالمشاهدة أو شاركت في المظاهرة؟
المرأة الأولى: بطبيعة الحال شاركت في المظاهرة. بلى هذا واضح
بأن حرية التديّن شيء مهم.
المرأة الثانية : إنني أجد هذا بلاهة.
المرأة الأولى: الحكومة الفرنسية عنصرية. واضح بأن هناك حملة
على العرب والمسلمين فقط.
المرأة الثانية : عنصرية؟ الأمر يخص الدين. أرى أنه يجب
عليهن ارتداء منديل الرأس خارج المنزل. لكن ما علاقتك دينيا بالقبّعة؟
هل ما زال بالنسبة لك شيئ يتعلق بالإسلام في الشارع؟
بخصوص ديانة التوحيد...
الرجل : ...يا إلاهي! وما علاقة هذا بالأمر؟
المرأة الأولى: الآن ألا ترون ولو مرة هذا سخيفا أم لا تريدان أن تفهما؟ لقد قلت لكما سابقا
أن هذه عنصرية.
المرأة الثانية : عنصرية الأديان؟ هذا ما لم أسمع به بعد!
وحتى إذا كان الأمر كذلك ماذا يحزنك فيه؟ عندما يجب أن تكونا مؤمنين
بالله تماما يجب عليكما تصفية هذه الترّهات بأنفسكما.
المرأة الأولى: واحدة من أخواتي ترتدي حجابا أيضا وأنا
أريد أن ترتديه كذلك في فرنسا إن ابتغت ذلك.
هكذا الأمر بكل بساطة.
المرأة الثانية : آه، الآن نحن في خضمّ روابط عائلية.
لمادا لا توضّحين لأختك بكل بساطة أن هذا لا يهم
بالنسبة لله قبل الخروج إلى الشارع.
بعد دلك كل الإشكال كان سيحلّ.
المرأة الأولى: لم تدركي بعد كل الأمر. ولكن اتركي أختي
تؤمن بما تشاء...
الرجل : ...لكن لا يمكنكما القيام بمساعدة أشياء
مثل الله وكل هذه الحماقات...
المرأة الثانية :... كل من قال لك إنها يجب عليها ارتداء الحجاب
فهذا إذن جنون!
المرأة الأولى: إنني لا أرى الأمر هكذا، وفي النهاية
فإنها أختي.
المرأة الثانية : ما إذا كانت أختك أم لا فهذا
عموما لا يلعب أي دور. وبالإضافة إلى هذا فإن لها شعر جميل،فلماذا يجب
عليها إخفائه.
المرأة الأولى: لا يتعلق الأمر إطلاقا بهذا. أنتما لا تفهمان
المرأة الثانية : بطبيعة الحال إن الأمر يتعلق به كذلك ونحن
نفهم جيدا.
المرأة الأولى: كلاّ، أنتما لا تفهمان.( تشعل سيجارة)
المرأة الثانية : لكن هذا شيئ طبيعي.( تشرب آخر جرعة في الكأس
فجأة يطبق الصمت حول الطاولة. تتلاعب بكأسها، تقف بعد ذلك وتذهب إلى
المرحاض)
الرجل : هذه المحادثة لم تفض إلى شيئ ومن الأفضل أن تتوقفي.
المرأة الثانية : ببساطة لا يمكنني فهم هذا. هل هناك ما يخص
الإسلام في الشارع، تصور مرة أخرى هذا! ببساطة هذا لا يصدّق قبل 10
سنوات لم يكن هذا الأمر يفكر فيه.( تشعل سيجارة)
الرجل : لقد تغيّر الزمان وهذه هي الحقيقة. تعالي وللننسى كل هذه الترّهات ولنطلب
جعة أخرى.
( يجيئ الناذل)
الرجل : نريد ثلاثة جعّات أخرى من فضلك!
( تعود المرأة الأولى وتجلس من جديد. الناذل يأتي بالجعّة. المرأة الثانية والرجل
يتمنيان الصحة لبعضهما وهما يلاصقان كأسيهما بدون تلفّظ أي كلمة)



مهمة مستحيلة

مشهد بين ذات البين

( على الخشبة امرأة ثقيلة جدا وذكورية تذكّر بالمخيّم النازي لن ﭭﻐرت مولير. صدفة، بجانبها رجل شاحب ونحيل، تبدو السذاجة على وجهه. كلاهما يرتديان عمامة وقفطان.في الخلف هناك رجل صغير على رأسه طاقية مهرّج. يشير الأخير إلى الرجل والمرأة، يضرب بأصابعه على جبينه ويكشّر باستهزاء)

المرأة : إنني أتواجد هنا لكي أحرّر المرأة العربية.
الرجل الصغير: ( من الخلف يتوجه إلى الجمهور باستهزاء) بإمكاني
أن أتصور هذا جيدا.( يمد لسانه شيئا ما خارج فمه ويحركه جيئة وذهابا)
المرأة : ضد سلطة الرجل في كل البلدان العربية.
الرجل : ( يهز رأسه بإيجاب عدة مرات) ممارسة الجنس بين الذكور ممنوعة
وهناك تهديد بعقوبة الموت ضدّها.
المرأة : ضد اضطهاد المرأة لكي
تسترد حقوقها ويصبح بإمكانها القيام بما تريده. يجب أن تحرّر نفسها من
العائلة، من الزوج، من إملاء ضرورة الإنجاب الذي هو واجب بيولوجي من
اختراع الرجل.
الرجل : إنني أناضل ضد ما يسمى « إبقاء الحال على ما هو عليه » الذي يجيزه
الرجل العربي لنفسه. إنني شاذّ وسعيد! عندما يقبّل الرجال بعضهم البعض
علانية، عراة وعلى الشاطئ يستلقون وباستطاعتهم السكن معا.
الرجل الصغير: ( يفتح عينيه بشدة ويحرك رأسه يمينا وشمالا غير مصدّق. يستلقي بعد ذلك
على الأرض كما لو أنه على شاطئ ويتخيل أنه يقبل حبيبه بجانبه)
المرأة : أولا وداعا للخمار واللباس الطويل.
لتتمتع البشرة العارية للمرأة بالهواء. لتكن إروتيكية كما هي
وكما تشاء بدون فرض قيود على اللباس.
الرجل الصغير: (يلامس بكلتا يديه ابتداء من جانبي صدره إلى أوراكه تحت.
الإروتيكية تظهر على وجهه)
الرجل : نحن في حاجة إلى إروتيكية حرة جديدة واعتراف
بحرية ممارسة الجنس. لا أحد يضطر إلى إخفاء ذلك.
المرأة : النساء بإمكانهن الذهاب إلى العمل ولن يقبعن بعد في المنزل.
الرجل : بإمكان الرجال أن يتزوجوا بعضهم.
الرجل الصغير: ( يضرب على الأرض بقوة عند كل نقطة تقال)
المرأة : النساء باستطاعتهن أن يطلبن الطلاق بلا حواجز تفرض عليهن.
الرجل : نحتاج إلى قوانين جديدة.
المرأة : إلى قانون جديد لحق الطلاق.
الرجل : إلى حق ميراث جديد.
الرجل الصغير: ( يمشي بخطوات عسكرية مبالغ فيها. يتوجه إلى الجمهور)
إلى مجتمع جديد، إلى عالم جديد!
المرأة : من أجل إلغاء الدين.
الرجل : وداعا للإسلام الذي يحجرني حتى الموت.
الرجل الصغير: ( يتهاوى بكليته على الأرض كما لو أصيب بضربة حجر قاتلة)
المرأة : محاربة التناسل هي الخلية الجنسية نحو عالم أفضل.
الرجل : حرب لن يقوم بها أحد سوى نحن.
المرأة : يجب مواصلة الحرب إلى حيث هناك ,إلى حيث ما زال الناس متأخرين.
الرجل : لهذا الغرض نحن هنا مناضلوا رأس حربة عصر الأنوار.
المرأة : أولا يجب علينا تعليمكم.
الرجل الصغير: ( يقف أمام سبورة وشير بعصا إلى أ، ب، ج. يحك رأسه وهو في شك)
الرجل : سنعمل على تعليمكم القراءة والكتابة.
المرأة : سنعطيكم الكتب الجيدة.
الرجل : جمع المعارف.
المرأة : تطوّر، عقل.
الرجل الصغير: ( يرفع لافتة عليها كتب:« العلم سلطة »)
الرجل : الهوّية.
المرأة : الوعي.
الرجل : الجنس، الذاتية.
الرجل الصغير: ( يفتح صفحة مجلة حول ﭘﻼي بوي)
المرأة : أنتم متأخرون جدا ويجب أن تتعلموا الكثير.
الرجل : نعم. ولهذا نحن متواجدون هنا.
المرأة : نحن نسافر متنكّرين.
المرأة : ( تجرّ ممدّدة قفطانها)
الرجل : ( يضع يديه على عمامته)
الرجل الصغير: ( يحاكي بكل جدية جاسوسا. ثم يضحك متوجها نحو الجمهور)
المرأة : أنتم محظوظون حقا.
الرجل : لكوننا جئنا لتحريركم.
الرجل الصغير: ( يهلّلّ بشكل مبالغ)
المرأة : نعم، من كل قمامة قديمة محافظة.
الرجل : التي أكل عليها الدّهر وشرب.
المرأة : عمّا قريب ستصبحون أحرارا كما نحن.
الرجل : مازال وقت لكي تتعلموا.
المرأة : لكن ما زالت هناك أشياء كثيرة ينبغي القيام بها.
الرجل : نعم، لنتمسك بهذا.

( الرجل والمرأة يضعان يدا في يد بطريقة أروبية ويتعانقان بشكل حميمي.
قوس قزح يظهر من فوقهما.
الرجل الصغير يثني يديه متأثرا. يغمض عينيه بإعياء. يسدل الستار)



غارة جوية على بغداد

بين ذات البين

الآن عادوا إلى التّحليق من جديد
والقنابل الثقيلة
بدون علم، ستظهر
على شاشة التلفاز مثل برق أخضر
منازل، طرقات ونخيل
والناس لا ترى بعضها البعض

قطتي تجلس في زبديتها السّلطانية من البلاستيك
وأنا كذلك أحمل نظاراتي البلستيكية
في هذا الصباح
جنبا إلى جنب معها
أنا وهي
نضطّجع سويا
نلقي السمع
( فجأة، من بعيد تسمع موسيقى حفلة وصوت محاضر يرتدي لباس رسمي وقناع مهرّج يقترب بسرعة)

سيداتي وسادتي المحترمين
( يمشي بنرفزة جيئة وذهابا)
إنها حرب من جديد والجنود في الطريق
لا مفرّ من القتلى
( تقاسيم الجدّ تبدو على وجهه)
لكن، لكن لا داعي للقلق
يمكنكم أن ترجعوا وأنتم مطمئنين
هذه المرة لاعلاقة لنا بهذا
معلوم، معلوم لا تقلقوا
هذه المرة لا يلطّخ الدّم أيادينا
( يوري يديه وعلى وجهه تبدو الجدّية)
إن شئتم ذلك
يمكنكم أيضا الإحتجاج بسرور
إنه من حقكم الديمقراطي
نعم، نعم، معلوم
( يتوقف وقفة قصيرة)
سأقول لكم فقط أنه بعد قليل
القنابل لن توقف ذلك
( يهز رأسه عدة مرات)
إذا، افهموني جيدا
من أجل تفادي كل نقمة
أقترح عليكم أن تحافظوا على الهدوء
وإن لم يعجبكم ما ستشاهدون
غيروا إذن ببساطة البرنامج
ولكن يمكنكم أن تكونوا على يقين
ستكونون كما العادة مخبرين جيدا
بصور من جبهة القتال
حول أولائك المرافقين
آه، ما أجملها من كيل بمكيالين
( يضحك بما فيه الكفاية ويتوقف قليلا)
سالفا في القرون الوسطى
كانت المومسات تسافر مع الجنود
واليوم الصحافيون
يرافقون الجنود حتى في الأسرّة
( يضحك كثيرا بصوت مرتفع)
أعتذر كثيرا
( يضع يديه على فمه)
أريد فقط أن أثبت مجال معرفتي
هذا أمر يتعلق في النهاية بالمهنة
( يتوقف قليلا ثم يخطو خطوة ثانية وثالثة)
لا أعرف لماذا
لكن هؤلاء الصحافيين يذكّرونني
كيف يقفون بشكل جميل على الأنقاض
يختبئون وراء دبّابة
أو يستلقون على الأرض
يلبسون صدرية وخودة
وميكرو مسلّح
لا أعرف لماذا
لكن على الكفاكس هناك حطام الطيارين
هل يذكّركم هذا بشيء؟
يا إلهي، حقا لا شيئ؟
ممثلنا هنز روهمان
الطيار في الفلم الممّل
آه، لا، أن تعنون
بأنني سأعطي هنا مقارنة
( يحرك إحدى يديه بانفعال)
لها علاقة ﺑﭘروﭘاﯖﺎندا النازية
آه، كلا، ليست الآن في الحقيقة ذلك
( ينكس رأسه نحو الأسفل)
لكن يخطر ببالي ضحكاته الساخرة
هذه الضحكات الصبيانية المقمّلة تدفع إلى السرور
تلك النقط السوداء المرسومة على وجهه
والشعر الممشوط إلى الوراء والمخبّل
من بين الفوضى حيث كل شيئ يتحرك إلى تحت وإلى فوق
صخرة حيث انكسار الأمواج
نعم، يستحيل أن تكون كدالك حقيقية هذه النقط السوداء
( يضع نقطا بأصابعه على وجهه)
هكذا هي مرسومة فنّيا
( يحاكي جمالية خطوط على وجهه)
تذكّرني بهذا المراسل اللاّهث
ببذلته الحربية الرياضية
وراء شاشة التلفاز
يركض، يتحرك هناك
يمشي بصعوبة، يزحف
آلات تصدر دوي، تطقطق
وفرقعة جد هائلة
( يضع يديه بخوف على رأسه)
غبار كثير، ودخان كثير يرى هناك
لكن ليس هناك دم ولا صراخ
لا أحد يطير في الهواء
آه، يا إلهي, يا لها من ثرثرة
أين أنا الآن هو فقط من قبيل دخولي في النّصح
( يضع يديه متأثرا على فمه ويهز رأسه)
أعتذر كثيرا
سيداتي وسادتي المحترمين
لا يضمن من جديد مكمن
لكن ما زلت أريد أن أقول
أن الوقت كان سيئا بكل بساطة
الآن رعاة البقر يحكمون العالم
يكاد الإنسان يتمنى عودة الحائط
( يبتسم باستهزاء ويتوقف قليلا)
أسأل نفسي دائما
كيف يمكن للبشر
أعني بذلك كذلك نحن المتواجدون هنا
نعم، أنت الذي في الصّف الأمامي، تعنيني أنا كذلك
( يشير بأصبعه)
كيف يمكننا كلنا التّحمل فقط
الآن القنابل
غدا الغارات
وبعد غد كل العالم
إلى متى سيستمر هكذا
هنا وهناك وهنالك يوجد بعض آلاف القتلى
هل سبق لكم أن تبرّعتم في هذه الأعوام
من أجل أطفال في حاجة
( تبدو عليه الجديّة)
بأي شكل من الأشكال يستطيع المرء أن يعتقد
بأننا كلنا مصابون ﺑﭭﻴروس
عندما نقف ساكنين
كذا نجلس كما لو لم يحدث أي شيئ
مثلما لو أن الإنسان لا يجب عليه أن يهتم
نعم، نعم، إنني أعرف، كل واحد مشغول
يجب أن يتابع حياته
مع أن الأمر كذلك ليس بهيّن
لكن الإنسان لا يحتاج مرة ليعدّ الأموات
التي ينبشها الآن في هذه اللحظة في مكان ما
لكي يعرف كم هي الثورة ضرورية
كلاّ، كلاّ، لا تنفضوا الآن عنكم
ثلج البارحة، إنني أعرف، إنني أعرف
( يحرك كلتا يديه بصعوبة)
لكن بالطبع نحتاج إلى ثورة
( يضرب برجليه على الأرض)
بديهي ليس هناك ماركسية ولا اشتراكية
ولا كل الإعتقادات السطحية الأخرى
ولا الإتحاد اﻠﺴﭭياتي ولا المعارضة اﻠﺴﭭياتية
( يهز نفسه بتقزز)
ليس هناك كوبا، ليس هناك نكراﯖوا الثانية
ليس هناك إرنستر كاردنال، باه
( يشير بتحقير بيده)
ذلك الذي يأتي ﻜﺜوليكيا بالحرية إلى السجن
آه، ليس هناك ثقافة جديدة للنقاوة وكمال الخير
لا، إننا نحتاج إلى شيئ آخر
( يتوقف قليلا)
كل أولائك الذين على جبينهم علامة الخطيئة مثلي
( يضرب بأصابعه على جبينه عدة مرات)
نحن فقط من يحمل الألم في قلوبهم
ذلك الذي يجعل حياة أفضل ممكنة
ألا تفهمونني؟
نحتاج إلى ثورة المؤخّرة
( يشير بأصبعه إلى مؤخّرته الممدودة)
شيء يثير القرف
ما قاله الرفاق في نكرﯖوا
عد إلى المنزل أيها الشّاذ
نريد ثورة حقيقية
وليست تلك في المؤخّرة، قال لي أحد يوما
( يتوقف قليلا)
الأمر يتعلق بأكثر من ذلك
كمؤخّرتكم ومؤخرتي
سيداتي وسادتي المحترمين
أنادي كل إخواني وأخواتي
( ينخفض صوته ببطء)
الذين يشتغلون في الشارع وينامون تحت الجسر
المتوحّشون والمنحطون والآخرون
كل أولائك الذين يقتحمون منازلكم بسرور
يسلبون محافظكم، مخالب سياراتكم و يضاجعون
رجالكم ونساءكم وبناتكم وأولادكم
كل أولائك الذين لا ترتاحون لرؤيتهم في أحيائكم
مثل بلاء ينزل عليكم
حتى لايبقى هناك شيئ
حتى ينسى كل شيئ
ذلك الذي يشطنك في رأسك
أنتم، ولا أحد غيركم تقدرون على إنقاذ العالم
( ينسحب ببطء إلى بعيد كما جاء في البداية. فجأة يحل السكون من جديد)
قطتي
عند إفراغ بطنها
أوقفت
فرّت إلى الرّف
أصدرت مواء منخفضا من فوق فوطتي
حركت ذيلها المليئ بالشعر بهيجان
أضع ببطء جريدتي فوق الأرض
أفتح بحذر
ورق المرحاض
من أجل قيامي بمهمّة.








20.000 ميلا تحت الماء

أغنية

( ليلا في الغرفة. رجل يجلس حول طاولة الكتابة. على الحائط لا يزال دائما لافتات معلقة ومن السقف هناك لفافة. يقف الرجل ويمشي تجاه النافذة. في الخارج يبدأ النور بالضياء ببطء)

الآن أجلس هنا
4000 كيلومتر بعيدا
على الطّرف الآخر من العالم
فجرا
قرب كنيسة ومسجد
أمام النافذة
قرب القسّيس وهو ما زال شاعلا الضوء
بينما الإكليل الأخضر للمأذنة قد أطفئ منذ وقت
في الأسفل يرفع الخبّاز الباب إلى الأعلى
إنه رجل صغير القامة، يتيقظ باكرا وذو شعر رمادي طفيف
نموذج موجود في كل الخرافات
رنّة صوتي مثل مواء قطة وصوت مراهق
يطير فرحا بحلول العطلة
أهيّئ لنفسي القهوة
ضد ألم الرأس الثقيل
ضد وجع الشكاوى والأنين
التي تترك الإنسان بدون كلام ودون حركة
مرارا طول النهار يلازم الفراش
مشلولا أمام الذّعر والقرف
لا يرى أحدا ولا يكلم أحدا
لا يصحو في هذا العالم
حيث الكل يتشابه ويسمون هذا بالحرية
السير في الشوارع فقط يا له من اشمئزاز
رؤية المهرّج الغربي
[ المقلّدون هم دائما نسخة رديئة من الأصلي]
فردانيون للغاية ويجدون أنفسهم في
وحدة النظر العالمية
يدّعون أنهم ذوي أهمية
يغضّون النظر عن نفاية اﻟﭘﺎاﻧﯖوان الأسود
الذي يتكاثر حول المكان ويقفز
وبالقرب هناك خمارات وقفازات، علامة الحرية
بالمقارنة مع الأنوف والنهود المزروعة من البلاستيك
الجسد المعاصر هو السجن
الإنسان المعاصر الذي هو بنفسه
حارس السجن

آه، بيروت، المكان
الذي كل ميلمتر مربع منه
يحكي عن تدجين إنساني
من هارت هرايك إلى جونيه
يجلبون لنفسهم الربح قدر المستطاع
دائما مهما أخذوا

آه، بيروت، مكان
يسكب أوهام الواحد
قد يصبح ذات يوم مكانا أفضل
مكان تضخّم السفراء والإله
تضخّم معنى الحياة
حقيقة هي منزل قديم للمعاصر
لا أحد يريد أن يهدمه، مثل كثير من الناس سابقا
يأتون إليه كما يأتون إلى حتفهم
يمشي الإنسان، يذهب بعيدا، بعيدا
حتى لو كان إلى قبره الخاص
من أجل أي إله، من أجل أي وطن
العائلة دائما تعود إلى هناك
أحيانا الإشتراكية
الحرية ,المساواة والأخوّة
الشعار الثلاثي الثنايا الفرنسي ينظر إليه
مثلما ينظر إلى جدول ضرب من الجنة
منسي تماما ذلك المعاصر ودلك الوحشي
يأتيان دائما في نفس العلبة، يدا في يد
ذلك الإدّعاء إلى ما هو أفضل
يطمئن الألم وتعاسة الآخرين

الآن مع ميل إلى التّهكم بإمكان الإنسان العيش هنا
مع موقف- تجربة- عالم- ديزني
الذي به جعلت بيروت بتضحيتها أجنبية وجميلة
رغم النّتانة والعشوائية وحرارة رقبة مشنوقة
والبحر يغرق السواحل بالقاذورات
الجبال مهدّمة
يتكلم الناس عن الإزدحام
لكن البلد يغادر بشكل جماعي
لا داعي للتكلم عن كل الأصوليين
في شرق وغرب بيروت
ففي الشهر القادم سينقطع التيار الكهربائي من جديد
ومن المحتمل أيضا أن تزويد الماء سيتوقف من جديد
في جنوب المدينة لا يعرف الناس
ماذا أو هل سيجدون ما يأكلون غدا
في مركز المدينة السعوديون يسكرون ويتعاطون إلى الدّعارة بالفنادق
من المحتمل انفجار القنبلة الآلية المقبلة
قال وليد جمبلاط

بطبيعة الحال لا يستطيع الإنسان المكوث هنا
في بلد أقام فيه منذ زمن طويل
هذا في الحقيقة غير ممكن
حيث الكل ينزح إلى مكان ما ، نحو فرنسا، سوريا والولايات المتحدة أو إلى إيران
لبنان ما هي إلا بلد
ينهبه أي إنسان كان لغرضه الخاص
بعد إصدار أشكال من التصورات

آه، الثقافة، الثقافة
الرسّام، الكاتب وكل الفنانين
الذين حتى مع كلابهم يتكلمون الفرنسية
نعم، في واقع الأمر هذا موجود
هم فقط متسامحون دينيا
كم هو شيئ محزن و مملّ
عندما تكون الهويّة مربوطة بالله
هنا تسري فيّ قشعريرة عبر ظهري
يا له من تبديد
يا له من تحديد
يا لها من بلاهة

هكذا أحلم مع نفسي مثل مراهق
راحل ببساطة من هنا نحو غد رائع
على شواطئ طنجةعلى متن سيارة
على الطريق المؤدية إلى سبتة مثلا
على الشمال البحر الأزرق الفاتح
على اليمين الجبال الخضراء الرمادية
على بعد من صخور جبل طارق في المياه
طريفة في الجانب الآخر مثل نقطة بيضاء صغيرة تحت الشمس
ربما لم أنم طوال الليل
تحدّثت و كتبت وشربت
مع توفيق، فرناندو، ﺠﭭﻴﻪ ومع شكري في داخلي
أغنية حول العقل
حول كل ما هو خير وما هو أفضل وصحيح
ومن آلة التسجيل تنطلق
Yo te quiero verde si si
Yo te quiero verde ay ay
Manzanita
ينشد ﯖﺎرسيا لوركا

بعد مرور وقت، عند ازدياد الحرارة في منتصف النهار تحت الشارع
إلى الماء حيث يترك الأمواج تتقاذفه
مثل طفل مكلّل بالرّغوة يرشّ الماء
يغمس رأسه فيه
يغوص في الأعماق
بعينيه المشتعلتين تنظران إلى الأعلى
حيث هدير الأمواج، والضوء عليه ينزل
متكسّرا مثل كلايدسكوﭖ
20000 ميلا تحت الماء
في بلد النسيان
حيث ليس هناك صلاة
ولا خوف ولا رعب
ولا أحلام ذكي
سوى الحياة الخاصة بالمرء
الحياة الخاصة
في متناول اليد.

( ينحني الرجل أمام الجمهور يأخذ ببطء اللاّفتة من الحائط. أخيرا يفكّ اللفافة المعلقة من السقف. تدخل امرأة وترفع لافتة بيدها وقد كتب عليها « النهاية ». تخرج المرأة. يعمّ الظلام. تنطلق الموسيقى)




مراقبة الطريق


( على طرف الشارع يقف شرطيان على حافة منه. يوقفان سيارة بيضاء قديمة، سيارة الشعب من نوع « جيطا »)
الشرطي الأول : الأوراق!
السائق : ( يناوله الأوراق)
الشرطي : (يتصفّحهم ويقرأ)
الشرطي الأول : ضوء فرملتك معطّل.
السائق : هذا لايمكن
الشرطي الثاني : بلى، الضوء الخلفي معطّل.
السائق : من منهما إذن؟
الشرطي الأول : ذلك الذي على الشمال( متوجها نحو زميله) أو ذلك الذي على اليمين؟
الشرطي الثاني : الذي على الشمال. يجب أن تدفع 200 درهم غرامة.
السائق : لا أريد أن أدفع أي غرامة و200 درهم كثيرة وأكثر من اللازم.
السائق : اضغط إذن من فضلك مرة على دوّاسة الفرملة!
الشرطي الثاني : ( يضغط على دوّاسة الفرملة)
السائق : الكل على ما يرام. كلتا أضواء الفرامل تشتغلان.
الشرطي الأول : مع ذلك يجب عليك أن تدفع.
الشرطي الثاني : ستتوصل كذلك بوصل.
السائق : لا أريد أي وصل.
الشرطي الأول : الوصل جيد.
الشرطي الثاني : لكي يتوضح لأي أحد بأنك قد سدّدت المبلغ.
السائق : لكنني لا أريد أن أدفع.
الشرطي الأول : يجب عليك أن تدفع عندما نقول نحن ذلك.
الشرطي الثاني : بالضبط.
السائق : لكنني لن أدفع أي شيئ.
(ينظر كلا الشرطيان إلى بعضهما متسائلان)
الشرطي الأول : نحن راضين ﺑ 100 درهم.
السائق : لن أدفع أيضا 100 درهم.
الشرطي الثاني : فكر في الوصل. ستستلم وصلا.
السائق : لا أريد وصلا. ماذا سأفعل بوصل؟ لن أدفع شيئا.
الشرطي الأول : ( يكتب شيئا على دفتر الوصل)
السائق : لا داعي للكتابة، لن أدفع شيئا.
الشرطي الثاني : مائة درهم من فضلك!
السائق : لن أدفع 100 درهم. أتعرفون، سأعطيكم 20 درهما حلاوة. لن أزيدكم أكثر
من هذا وسأدفعها حالا.
الشرطي الأول : 20 درهما قليلة جدا. ( ينظر تجاه زميله)
الشرطي الثاني : نعم، عشرون درهما هي قليلة جدا.
السائق : إذا لن نتعامل معا.
الشرطي الأول : إذا لن نتعامل معا.
الشرطي الثاني : 20 درهما؟ هذه وقاحة. من الأفضل لا أريد هذا
الشرطي الأول : أنت على صحّ! ( متوجها إلى السائق في زعل) لا نريد منك أية صدقة،
ماذا تتصور. 20 درهما، هل أعلى ما تدفع!
الشرطي الثاني : هيّا، اغرب عن وجهي!
الشرطي الأول : انتهينا،اغرب عن وجهي، لا نريد أن نراك هنا أكثر.( متوجها نحو زميله)
بسرعة. هذه إهانة! يعرض علينا 20 درهما بشكل فاضح!
إذن من الأفضل لا شيئ!
الشرطي الثاني : صحيح! هكذا يظن الكثير من الناس. شيئ لا يصّدق!
الشرطيان : ( يستديران)
السائق :( يصعد ويتابع طريقه بسيارته القديمة، سيارة الشعب)

Montag, 23. November 2009

William S. Borroughs' "Naked Lunch"

American Literature from Morocco

Naked Lunch is William S. Burroughs' most famous novel. First published in Paris 50 years ago, the book was written in the Moroccan port of Tangier – in the company of drug dealers and pimps. Alfred Hackensberger picks up the trail.

William S. Burroughs would turn in his grave if he could see the kids who meet up at the Tanger Inn every weekend. Spoilt, nouveau riche young men who get a car for their birthday from daddy, their breakfast from the maid and their schooling at private academies. The fact that a few of them snort a line of coke in the bar's bathroom would be small consolation for Burroughs. But perhaps the hustlers keeping an eye out for European tricks might lift his mood.

Not that these young men know who William S. Burroughs is, although the walls are lined with large photos of him and Allen Ginsberg, the other icon of the "Beat Generation".

American literary history from Tangier

With the music blasting and the alcohol flowing, no one here is interested in the building's history. The Tanger Inn is part of the Hotel El Muniria immediately above it. A small hotel in the new part of town, where William S. Burroughs wrote his novel Naked Lunch from 1954 to 1956. The book is now a classic slice of US literary history that has sold over a million copies worldwide.

Burroughs lived in room no. 9, with access to a small walled garden with a large palm tree growing out of it to this day. "No, no, he wasn't interested in either the garden or the terrace," John Sutcliff told me in 1991. Sutcliffe, the owner of El Muniria, died shortly after our interview. "The shutters were almost always closed, you often didn't know if he was at home."

Moroccan hash jelly

Bild vergrössern "El hombre invisible": Burroughs never quite managed to hook up with the artistic elite hanging out in Tangier at the time | In the first year, Burroughs was writing under the influence of opiates. He claimed not to have taken a bath or changed his clothes for months, "or removed them except to stick a needle every hour in the fibrous grey wooden flesh of heroin addiction."

Following rehab in London, he carried on working in Tangier, switching to marjoun, a traditional Moroccan hashish jelly. No great surprise then that Burroughs later said he had no idea how he wrote the novel.

Beatnik typing relay

A brand new German translation of Naked Lunch by Michael Kellner, published by Nagel & Kimche to mark the 50th anniversary of the book's first publication by Olympia Press in Paris in 1959, provides plenty of information on how the novel came about. The new edition includes various different texts alongside the first published version, letters from the author and a detailed epilogue on the novel's history.

Cover of the original edition brought out in 1959 by the French publisher Maurice Girodias's Olympia Press | The material tells us how Burroughs' friends Allen Ginsberg, Allen Ansen and Jack Kerouac had to sort through chaotic piles of manuscripts, notes and letters before the book could be put together.

"We type & edit vast amounts of material in relays, and also farm out some typing too, quite a bit done – one whole section of 120 pages finished," Allen Ginsberg wrote in a letter to Lucian Carr in 1957. This was how the first manuscript for Naked Lunch was compiled in Tangier.

Collective writing process

The novel tells stories set in the USA, Mexico and Tangier, breaking down the usual linear narrative structures of the time and the image of a single creative writer. Naked Lunch is as much a product of Burroughs' pen as it is of his group of friends, who made alterations and selections, deleting and rewriting whole sections. A collective process that was only possible in this form through a sense of mission that held them all together.

The would-be writers had met up in the 1940s in New York, where they went in search of a completely new type of individual – and a no less revolutionary literature. First they found the hustler, small-time thief and junkie Herbert Huncke. He taught them the language and culture of the underground, showed them the jazz clubs of Harlem and got hold of drugs of all kinds for them. The new literature was the result.

"I have no idea how I wrote that novel": Peter Weller as Burroughs' alter ego in David Cronenberg's 1991 film adaptation of "Naked Lunch" | They called themselves "the Beat Generation", coined by Jack Kerouac based on Huncke's "I am beat". Allen Ginsberg wrote his famous poem Howl (1956), Jack Kerouac On the Road (written 1951, published 1957) and Burroughs Naked Lunch (published 1959).

John Sutcliff, the former owner of El Muniria, well remembered the young Beat poets who typed away at the manuscript in his hotel. "There was one guy, I think his name was Gregory Corso, and he kept falling off his chair in the Tanger Inn. I asked him what was wrong – and he recommended I take a trip too. I replied that whatever kind of trip he meant, I wasn't into rolling around on the floor."

Tangier – sink of iniquity

The Ur-"Naked Lunch": Cover of the new German edition of Burroughs' hash jelly-induced masterpiece | Burroughs' fist visit to Tangier, the "White City" on the Straits of Gibraltar, was in 1953. Two years previously, he had accidentally killed his wife during a drunken game of William Tell in Mexico City. The "International Zone" of Tangier seemed the perfect place for the then 39-year-old writer.

Hashish was smoked openly on the streets, hard drugs were available over the counter at pharmacies, the police kept a low profile and homosexuality and even pederasty seemed completely normal here.

Brothels of all kinds operated undisturbed. Before El Muniria, Burroughs lived at number 1 Calle del los Arcos, directly above one of these dens of male prostitution. Kiki, one of the young men who worked there, became his constant companion.

"There is an end of the world feeling in Tangier..." Burroughs wrote to Allen Ginsberg. "Something sinister in complete laissez-faire."

Monthly cheque from mom and dad

One of Burroughs' favourite hangouts was Cafe Hafa, an outdoor café on the cliffs above the Mediterranean | That was something that attracted many other creative types at the time: Paul Bowles and his wife Jane, Tennessee Williams, Truman Capote, Francis Bacon and Brion Gysin, to name but a few. But William S. Burroughs had no contact to this artistic elite. Living on a monthly 200-dollar cheque from his parents, his funds were limited.

He lived in a down-at-heel hotel and knew hardly anyone but pharmacists, dealers and his lovers, while the other ex-pat writers and artists frequented upper-crust bars and parties.

William S. Burroughs remained a loner in Tangier. He was known as "el hombre invisible", occasionally sighted in the city's cafés. One of his hangouts was Cafe Hafa, where he sat at a wobbly blue wooden table and smoked kif (marihuana), drank tea and made notes.

The outdoor café on the cliffs above the Mediterranean is now a meeting place for young students. Strange types like William S. Burroughs are a rare sight here nowadays.

Alfred Hackensberger

© Qantara.de 2009

Translated from the German by Katy Derbyshire

Samstag, 2. Mai 2009

William S. Burroughs

video
Hauptsache, man wartet lange genug, dachte sie, wenn man nur lange genug wartet, passiert etwas.
Russell saß an einem Tisch in der Bar und sah aus dem Fenster. Es war zehn vor acht, und es war bestimmt das erste Mal, dass er pünktlich zu einer Verabredung mit ihr kam.

Als sie noch zusammen waren, kam er immer zu spät, oft eine Stunde oder zwei, immer mit einer Erklärung oder einem schiefen Lächeln. Er kam zu spät oder tauchte überhaupt nicht auf. Er hatte sie noch nicht bemerkt, saß mit dem Rücken zu ihr, und als er sich zur Straße drehte, sah sie sein Gesicht im Profil.
Einen Moment lang war sie nicht sicher gewesen, ob er es wirklich war.
Seine Haare waren grau geworden, damit hatte sie nicht gerechnet.

Sie hatte so viel an ihn gedacht, aber sie hatte nie damit gerechnet, dass er graue Haare bekommen würde.
Er trug auch eine Brille, eine Hornbrille, die ihm gut stand.
Sie erkannte ihn an seiner Haltung, an der Art, wie er mit einer Zigarette in der Hand da saß. Er kehrte ihr den Rücken zu, aber ihm gehörte der ganze Raum.

Sie ging durch die Lobby zur Damentoilette. Sie musste sich eine Minute oder zwei sammeln, bevor sie sich ihm näherte. Auf diese Situation war sie nicht vorbereitet gewesen. Sie war die ganze Zeit davon ausgegangen, dass sie auf ihn warten müsste, dass sie noch ein paar Minuten zum Nachdenken hätte.
Vor dem Spiegel begann sie zu zittern.
Sie hielt sich die Hände vors Gesicht, als würde sie ihren eigenen Anblick nicht ertragen.
Vor langer Zeit hatte etwas in ihr begonnen, ein Ziehen, das sie jetzt nicht mehr kontrollieren konnte.

Eine gut gekleidete Frau mit orientalischen Gesichtszügen kam in die Toilette, blieb vor dem Spiegel stehen und berührte sie an der Schulter.
Alles in Ordnung?, fragte die Frau.
Sie nickte.
Ganz sicher?
Sie wischte etwas Schminke weg und schloss die Augen, bevor sie die Tür öffnete.

Dann ging sie nach draußen, unbewusst nahm sie Geräusche wahr, sie hörte eine Tasse, die auf einen Tisch gestellt wurde, ihre eigenen Schritte auf dem gefliesten Boden.
Sie spürte das Gewicht jedes einzelnen Schrittes.
Sie versuchte, den Kopf auszuschalten, nicht zu denken, nicht zu überlegen, einfach nur zu gehen, weiterzugehen.
Sie ging, ohne einen Blick auf Russ zu werfen, vorbei an seinem Tisch, an dem er mit dem Rücken zu ihr saß, vorbei an der Rezeption, zur Tür.
Wieder auf der Straße ging ihr Atem schneller, und sie eilte den Bürgersteig entlang.
Überrumpelt von ihrem eigenen Verhalten, dachte sie: So war es nicht geplant, das war nicht das, was ich wollte.
(Ausschnitt aus Naked Lunch, Nagel & Kimche, 2009)

Montag, 30. März 2009

Tangeriade

Du stehst in einer Bar, die Spiegel hinter der Theke sind fleckig, im Hintergrund klappert ein Flipperautomat. Dein Gin Tonic ist fast leer, soeben hat dich eine Frau gefragt, ob du ihren Geldbeutel gestohlen hast und du denkst dir, das kann doch alles gar nicht sein. Du schnappst dir eine Zigarette und gehst nach draußen; vor der Türe triffst du Michael, einen alten Bekannten aus einer Anderen Zeit. Er fragt, was du gerade machst, und du erzählst ihm, dass du ein paar Tage weg fährst, Urlaub machen, einen Freund treffen, vielleicht siehst du dich dort auch nach einem Job um, das weißt du noch nicht so genau. Als du zurückkommst, steht die Frau immer noch an der Theke, und du beschließt, woanders hin zu gehen, weg von hier.


Durch einen Zufall bist du in Casablanca gelandet, wolltest eigentlich auf das nächste Flugzeug warten, aber dann fragt dich ein deutscher Ingenieur, ob du im Auto mitkommen möchtest. Der Mann in der Gepäckermittlung freut sich, sein Deutsch erproben zu können, er hat zwei Jahre am Goethe-Institut gelernt und du bist erstaunt, wie gut er spricht, ohne jemals in Deutschland gewesen zu sein. Du hattest Wüste, Stein oder Sand, vor deinem inneren Auge gehabt, aber es dauert eine Weile, dann erst siehst du, dass alles grün und saftig ist. Mit dem Ingenieur sprichst du ein bisschen über Fußball, erfährst, dass er in nahezu jedes FC Bayern-Spiel reist, danach habt ihr euch nicht mehr viel zu sagen, dein Körper wird länger und schwerer, du fängst an dich zu entspannen. Dein Blick wendet sich immer wieder nach links zum Atlantik, du siehst viele Schafe, überraschend wenige Autos und manchmal Kamele.


Es ist bereits dunkel, du wirst an einer belebten Straße vor dem Café de Paris abgeladen und jetzt, warum erst jetzt?, realisierst du, dass du nicht mehr in Europa bist. Ein unwillkürlicher Instinkt lässt dich deine Tasche fester halten, dein Portemonnaie sichern. Du hattest dir alles westlicher vorgestellt, - wie eigentlich? - und nun siehst du viele Frauen mit Kopftüchern und einige Cafés, in denen ausschließlich Männer sitzen. Ein relativ kalter Wind bläst vom Meer her, du weißt nicht, ob vom Atlantik, vom Mittelmeer oder von beiden und plötzlich schaltet etwas in dir um, genau, das ist der Ort, wo du hin wolltest, du lächelst in dich hinein, fühlst dich aufgehoben und einige Minuten später wirst du auch schon abgeholt.


Als du eine Flasche Wasser kaufen willst, bist du überrascht, weil niemand deine paar Brocken Spanisch versteht, du versuchst es mit Französisch, dann mit Mimik und Gestik, überlegst kurz, ob du Hilfe herbeiholen sollst. Dann bleibt die Zeit stehen, dunkle Menschen gehen verlangsamt an dir vorüber, jemand steht neben dir, du kennst ihn, oder ist es eine sie? Du fühlst ein kurzes Erkennen, ein altes Vertrauen, dann hörst du die Stimme des Ladenbesitzers, er hält dir eine Colaflasche hin. Du schüttelst den Kopf, ein Junge wird zum Übersetzen herbei gerufen, dann erhältst du dein Wasser, dazu ein leises, fast mitleidiges Lächeln.


Auf der Straße geht es hauptsächlich darum, ob Real oder Barcelona Meister wird. Die marokkanischen Mannschaften sind nur zweitrangig, am Wochenende wird Primera Division angesehen. Im Restaurant trinkst du Bier und kostest Tapas, während Barcelona einen Spieler vom Platz gestellt bekommt und das Lokalderby verliert. Am späteren Abend füllt sich das Lokal, marokkanische Frauen kommen alleine oder zu zweit und setzen sich an die Tische, werfen dezente Blicke. In den Clubs triffst du auf Spanier, Franzosen, Amerikaner, dazwischen manchmal auf einen Deutschen, einige arbeiten hier, andere gehen ihren Bedürfnissen nach. Es gibt eine kleine Schlägerei, während du gerade draußen bist, danach wird zugesperrt und die Nachtgänger suchen sich andere Schauplätze.


Dein Blick geht über das Meer Richtung Spanien und dir fällt eine Geschichte ein, die du unbedingt erzählen musst: Einmal, es ist schon eine Weile her, ging eine japanische Frau, ihr Name war Kumiko, zu einem Ort in der Nähe des Meeres. Hierher, auf ein kleines Felsplateau, kam sie manchmal, um einen jizô aufzustellen. Jizôs sind kleine Steinfiguren, die zu früh gestorbene Kinder auf ihrem Weg in eine andere Welt begleiten und beschützen. An diesem Tag hatte sie einen besonders schönen, von ihr selbst liebevoll bemalten jizô mitgebracht. Als sie sich auf dem Plateau niedersetzen wollte, um den richtigen Platz für die Figur zu finden, stieß sie ihren kleinen Zeh, sie trug nämlich niemals Schuhe, wenn sie auf das Plateau ging, an einem Stein an. Ein Schmerz durchfuhr sie und ihr Zeh begann zu bluten. Voller Schreck packte sie den jizô und schleuderte ihn ins Meer. Ihr Blick folgte dem fallenden Stein und auf einmal sah sie, wie er sich in einen wunderschönen, bunten Vogel verwandelte. Der Vogel stieg in die Luft, flog einen sanften Bogen und sang ein Lied, während er Kumiko einige Male umkreiste. Dann schwebte er Richtung Meer und entschwand langsam ihren Blicken.


Man erzählt dir, dass die Stadt in den letzten Jahren stark saniert wurde. Der junge König hat einen neuen Hafen bauen lassen, Straßen und Häuser wurden renoviert, ein großes mediterranes Touristenzentrum ist am entstehen. Für dich ist es relativ unwesentlich, wie alles früher war. Nicht, dass dich Bowles oder Choukri nicht interessieren würden, aber dir geht es um das Jetzt. Du siehst eine alte Frau auf der Straße sitzen, ein Mann lässt seine Schuhe putzen, eine elegante Frau mit Kopftuch und high heels mustert dich, ein teurer Wagen fährt vorbei und in ein paar Minuten triffst du dich mit einem deiner wenigen Freunde. Was danach kommt, wer weiß das schon?